Persönliches Budget

Menschen mit Behinderungen haben einen individuellen Anspruch auf Leistungen zur Rehabilitation und gleichberechtigten Teilhabe.

 

Sie haben außerdem ein Recht darauf, über Ihr Leben selbst zu bestimmen. Um dies zu gewährleisten gibt es das Persönliche Budget.

 

Das Persönliche Budget bietet Leistungen zur Teilhabe an. Es richtet sich an Menschen mit Behinderungen und an solche, denen eine Behinderung droht. Das freie Wunsch- und Wahlrecht der Menschen mit Behinderung steht dabei im Vordergrund.

 

 

Niemand soll wegen der Art und Schwere seiner Behinderung oder wegen des Umfangs der von ihm benötigten Leistungen ausgegrenzt werden.

 

Das persönliche Budget ist eine gesetzliche Leistungsform, bei der Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte Menschen von den Leistungsträgern in der Regel eine Geldleistung anstelle von Dienst- oder Sachleistungen erhalten. Diese Leistungsform kann jeder Mensch mit Behinderung in Anspruch nehmen, um mit eben diesem Budget seine Aufwendungen zur Deckung seines individuellen und persönlichen Hilfebedarfs zu bezahlen.

 

Auf Antrag können also die Leistungen der Eingliederungshilfe (z.B. 24 Stunden Assistenz) für Menschen mit Behinderung bzw. Leistungen der häuslichen Pflege außerhalb von teilstationären bzw. stationären Einrichtungen in Form eines Persönlichen Budgets zusammengefasst und als Geldleistung erbracht werden. Maßgeblich ist der Umfang des ermittelten Hilfebedarfes. Mit dem Persönlichen Budget wird eine personenzentrierte Hilfe möglich.

 

 

Was Sie tun müssen, um das Persönliche Budget zu erhalten:

 

Wenn Sie sich für das Persönliche Budget entschieden haben, müssen Sie Ihren Antrag bei einem Leistungsträger Ihrer Wahl (z.B. LVR in NRW, Krankenkasse, Pflegekasse, Unfallversicherung, Bundesagentur für Arbeit, etc.) stellen. Voraussetzung ist lediglich, dass dieser Leistungsträger zumindest für einen Teil der von Ihnen benötigten Budgetleistungen sachlich zuständig ist. Der Vorteil hierbei ist, dass nur ein Leistungsträger Ihren Antrag mit allen anderen beteiligten Trägern abstimmt und somit für die trägerübergreifende Koordinierung der Leistungserbringung verantwortlich ist. Sie haben dadurch nur noch einen zuständigen Leistungsträger und beziehen das Persönliche Budget quasi aus einer Hand.

 

Auf die Antragsstellung folgt die Bedarfsfeststellung und Zielvereinbarung. Die Bedarfsfeststellung erfasst den Umfang Ihres Hilfebedarfs. Mittels der Bedarfsfeststellung wird die Höhe der erforderlichen Geldleistung festgelegt. Die bisherige Sachleistung wird also durch eine Geldleistung oder Gutscheine ersetzt. Das Persönliche Budget ermöglicht Ihnen somit Wahlfreiheit für Ihre bevorzugten Leistungserbringer (z.B. Assistenzdienst, Pflegedienst, etc.).

 

Wenn Ihnen unser Assistenzangebot zusagt, würden wir gerne mit Ihnen zusammenarbeiten und Ihren Assistenzbedarf abdecken.

 

Natürlich helfen wir Ihnen gerne auf Ihrem Weg hin zum Persönlichen Budget und informieren Sie über die entsprechenden Beratungsstellen.

 

 

Kontakt:

Telefon: 0221 96988935

Telefax: 0221 96988934

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